Pressemitteilung CDU und SPD Bad Soden.

Am Montag, 13 Februar haben CDU und SPD eine gemeinsame Pressemitteilung veröffentlicht. Das Original findet man hier und Sie können es unten nachlesen.

13 Februar 2017.

Pressemitteilung der CDU / SPD Koalition
Den „Hubertus“ in Neuenhain erhalten

Die Koalition aus CDU und SPD spricht sich nach eingehender Beratung gegen den Abriss der Gaststätte „Hubertus“ aus. „Es wäre ein Verlust für unsere Stadt, wenn dieser markante Punkt am Ortseingang von Neuenhain verschwinden würde“, erklärten die Fraktionsvorsitzenden Dr. Frank Blasch (CDU) und Jan Willemsen (SPD).

Die Koalition bedauert die beabsichtigte Schließung der traditionsreichen Waldgaststätte „Hubertus“ sowie die vor Kurzem bekannt gewordenen Pläne, das erhaltenswerte Gebäude abzureißen, erklärten Blasch und Willemsen. Es ist zu begrüßen, dass das Landesamt für Denkmalpflege mit der Prüfung begonnen hat, das Gebäude unter Denkmalschutz zu stellen. CDU und SPD sprechen sich dafür aus, das Gebäude aufgrund seiner historischen Bedeutung für den Stadtteil Neuenhain dauerhaft zu erhalten.

Die beiden Fraktionsvorsitzenden verweisen aber auch auf den rechtskräftigen Bebauungsplan Nr. 1a „Sophienruhe“ aus dem Jahr 1972, der an dieser Stelle eine Bebauungsmöglichkeit vorsieht. Sofern das heutige Gebäude nicht unter Denkmalschutz gestellt wird, gestattet die Rechtslage dem Eigentümer, das Gebäude zu entfernen und durch eine andere Bebauung zu ersetzen. „Gleichwohl würden wir einen solchen Schritt sehr bedauern“, betonten Blasch und Willemsen und befürworteten, den geplanten Abriss des idyllisch gelegenen Ausflugslokals mitten im Wald noch einmal zu überdenken.

Nun sei es an der Denkmalbehörde, sich zur Schutzwürdigkeit des „Hubertus“ eindeutig zu positionieren. „Wie auch immer die Entscheidung ausfällt: Klar ist, dass die Baumschutzsatzung der Stadt Bad Soden auf dem Areal greift. Der Baumbestand an der Waldgaststätte Hubertus ist geschützt.“ Dies hat Bürgermeister Norbert Altenkamp in der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 1. Februar bereits festgestellt.